Hypnosystemische Methoden

arbeiten mit inneren bildern

Hypnosystemisches Arbeiten mit Metaphern

"Seit ich mir meine Angst als schwarze Katze vorstelle, kann ich besser mit ihr Umgehen. Manchmal faucht sie mich an und manchmal spaziert sie einfach neben mir her...Ab und zu streichle ich sie auch, dann schnurrt sie wohlig..."

Durch meine gezielten Fragen rund um belastende Gefühle oder negative Gedanken bekommen diese langsam eine konkrete Gestalt und eine eigene Stimme. Vielleicht wird aus der erlebten Trauer dann der "graue Nebel" oder aus der Wut ein "Feuerdrache". In der hynosystemischen Therapie erhält das innere Erleben durch Metaphern eine Gestalt und einen Namen. Dadurch steigt der Einfluss, den die Klienten auf negative Gefühle oder Gedanken haben. Im gemeinsamen Gespräch befragen wir zusammen diese Metaphern nach ihren Wünschen und ihrer Herkunft. Oft stehen hinter belastenden Emotionen unbefriedigte Bedürfnisse, zum Bespiel nach Anerkennung, nach Geborgenheit oder nach mehr Freiraum.

Ursprung und Theorie

Der hypnosystemische Ansatz enthält Elemente aus der Hypnotherapie nach Milton Erickson und aus der systemischen Therapie. Die negativ erlebten Zustände bekommen einen Namen und eine vorstellbare Gestalt. Diese wichtige Technik der hypnosystemischen Therapie nennt man Externalisieren von inneren Zuständen. Auch die zu den Problem- oder den Lösungszuständen gehörigen Körperempfindungen werden bewusst wahrgenommen. Ziel ist es, belastende Symptome, die meist unwillkürlich ablaufen, bewusster und damit beeinflussbar zu machen.

Kontakt

Notsituationen

Bei grosser seelischer Belastung kontaktieren Sie ihren Hausarzt oder einen Psychiater in ihrer Nähe. In einer Notsituation wählen Sie den Notruf 144 oder die Dargebotene Hand: Telefon 143 / www.143.ch für Kinder und Jugendliche: Telefon 147 / www.147.ch


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